Was ist 3D-Scanning?

Bei einem 3D-Scan wird die Struktur und Form eines Objekts millimetergenau erfasst. Der 3D-Scan wird dazu verwendet, Daten zu sammeln und diese dann zu einer sogenannten Punktwolke zu verdichten. Man unterscheidet zwischen zwei Arten des dreidimensionalen Scannens:

  • Punkt- und streifenbasiert (Strukturiertes Licht): Dabei projiziert der Scanner Punkte oder Streifen auf das Objekt. Die Sensoren identifizieren das reflektierte Licht, d. h. die Projektion, und die Recheneinheit misst die Abstände zwischen den Schnittpunkten der Streifen.
  • Lichtlaufzeitmessungsbasiert (Time of Flight): Dabei sendet ein Laserscanner einen Laserstrahl aus, der vom zu scannenden Objekt reflektiert wird. Durch die Laufzeit des Lasersignals kann das Objekt im Raum verortet werden.

Die Technologie, die bei diesen beiden Arten des 3D-Scannings benutzt wird, nennt sich Tiefensensorik. Aber Tiefensensorik kann noch viel mehr. Was genau, erklären wir dir auf dieser Seite.

Die Technologie hinter dem 3D-Scan: Tiefensensorik

Tiefensensorik ist besonders spannend, weil sich hier ganz neue Vermarktungsmöglichkeiten erschließen: Das Einkaufserlebnis der Zukunft baut auf Digitalität, Dreidimensionalität, Interaktivität und Gestensteuerung. Vom digitalen Shopping-Window bis hin zum 3D-Avatar für die Bekleidungsindustrie ist alles an individuellen 3D-Scan-Applikationen möglich - mit Snapsize 3D haben wir übrigens unseren eigenen 3D-Körperscanner entwickelt.

3d-scanning
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Was ist Tiefensensorik?

Die Technik, die beispielsweise hinter einer 3D-Vermessung steht, zählt auch zur Tiefensensorik. Aber unter Tiefensensorik fällt eben nicht nur alles, was man mit einem 3D-Scanner machen kann, sondern auch Anwendungen (Applikationen) bzw. Prozesssteuerungen, die On- und Offline gekonnt miteinander kombinieren.

Interaktive Kommunikation

Als Kommunikationsmedium an öffentlichen Plätzen, in Einkaufscentern oder beispielsweise an Bahnhöfen sind Bildschirme nicht mehr wegzudenken. Mithilfe von Tiefensensoren kann man das Thema Digital Signage noch einmal weiterdenken. Interaktivität durch Gestensteuerung oder Touch Screens ermöglicht eine ganz neue Einbindung des Konsumenten in die Kommunikation.

Digital Signage

Ein weiteres wichtiges Keyword ist die sogenannte “digitale Beschilderung”. Anstelle von bedruckten Plakaten, Schildern oder Wegweisern werden Inhalte inzwischen vermehrt digital vermittelt. Das hat den Vorteil, dass Werbung oder Informationen in Echtzeit angepasst, adaptiert oder verändert werden können. Das bedeutet gleichzeitig, dass sehr nutzerspezifisch agiert werden kann.

Welche Teilbereiche fallen unter das Thema Tiefensensorik?

Der Begriff Tiefensensorik umfasst viele verschiedene Bereiche - von der interaktiven Gestensteuerung über computergestütztes Sehen, bis hin zum klassischen 3D-Scan. Für Kommunikation, die nicht nur modern, sondern zukunftsweisend ist, setzen wir auf die folgenden drei Eckpfeiler:

Warum ist Blueshoe dein Spezialist für Tiefensensorik & 3D-Scanning?

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Wir verknüpfen verschiedene Technologien, wie z. B. ROS (Robotic Operating System), Point Cloud Library, Linux, Python und C++, und bauen daraus neue (Software-) Anwendungen, wie z. B. progressive Web Apps (PWA). Unsere Entwickler sind sehr kreativ und finden für jede Anforderung eine Lösung. Außerdem hat Blueshoe bereits ein Netzwerk an kompetenten Partnern im Bereich Tiefensensorik aufgebaut und kann somit auch größere Projekte problemlos umsetzen.

So gehen wir vor

Wenn wir einen Auftrag bekommen, bei dem wir mit Tiefensensoren arbeiten, entwickeln wir zuallererst einen Prototypen. Währenddessen widmen wir uns direkt dem Thema “Machbarkeit”. Das bedeutet, wir stellen uns Fragen wie zum Beispiel:

  • Wie genau muss der Tiefensensor messen?
  • Was darf das Projekt kosten?
  • Wo (Innen vs. Außen) soll die Anwendung benutzt werden?

Dabei fließen wirtschaftliche genauso wie physikalische Rahmenparameter in unsere Untersuchungen mit ein. Warum wir das tun? Weil wir unseren Kunden so ein realistisches Angebot unterbreiten können, in dem weder Zeit noch Kosten für die individuelle 3D-Scan-Applikation aus dem Ruder laufen.

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