Agentur für wirksames

Content-Marketing

Weil Content King ist

Kontakt

hallo@blueshoe.de

+49 89 954594230

Rückruf anfordern

* Pflichtfeld

Was wir Ihnen bieten

  • Konzeption einer Content-Marketing-Strategie
    • Aus Ihrer Zielgruppe heraus entwickeln wir Buyer Personas.
    • Wir legen messbare KPIs fest.
  • Mehr Traffic auf Ihrer Website
    • Wir erstellen Inhalte mit Mehrwert.
    • Die Veweildauer auf Ihrer Homepage steigt.
  • Neue Kontakte, neue Kunden, mehr Umsatz
    • Unser Ziel sind profitable Interaktionen mit dem Kunden.
    • Wir setzen auf Leads und Kundenbindung.

Warum ist Content-Marketing so wichtig?

Content-Marketing ist ein essentielles Tool des Inbound-Marketings und zählt zu den sogenannten Pull-Strategien. Das bedeutet, dass der potenzielle Kunde selbst auf Inhalte der jeweiligen Firma stößt und diese so interessant sind, dass der potenzielle Kunde in die Kommunikation mit dem Unternehmen sprichwörtlich hineingezogen wird.

Der große Vorteil von Content-Marketing ist, dass es sich hier nicht um klassische Werbung handelt und dadurch viel weniger Streuverluste entstehen. Denn der potenzielle Kunde sucht gezielt nach Themen, die seinen Interessen entsprechen und stößt dabei auf wertvolle, nicht werbliche Inhalte. Er hat das Gefühl, ernst genommen zu werden und verbindet dadurch automatisch positive Gefühle mit der Marke, dem Unternehmen oder dem Produkt, welches im Hintergrund steht.  

Mehr zum Thema Content-Marketing finden Sie weiter unten.

 

Warum ist Blueshoe Ihre Content-Marketing-Agentur in München?

Seit unserer Gründung setzen wir als Content-Marketing-Agentur auf Inbound Marketing . Warum? Weil wir denken, dass die Zeiten von klassischen, überteuerten Werbekampagnen vorbei sind. Als potenzieller Kunde wird man überall mit Werbung bombardiert und nimmt sie deswegen kaum noch war. Im Fernsehen zappen wir weg, beim Surfen bedienen wir uns eines Ad-Blockers. Die Informationsflut ist enorm.

Aus diesem Grund, drehen wir das Thema Kundenakquise um: Wir generieren interessanten Content, der von potenziellen Kunden gefunden wird. Durch diese Inhalte sprechen wir genau die Zielgruppe an, die wir erreichen wollen. Keine Streuverluste mehr!  
 

So gehen wir vor

Gemeinsam mit Ihnen legen wir eine Zielgruppe fest und entwickeln verschieden Buyer Personas. Unsere Content-Marketing-Strategie analysiert die verschiedenen Schritte der Buyer’s Journey und legt fest, wo der Kunde im Kaufprozess steht. Je nachdem, wie weit seine Kaufentscheidung bereits vorangeschritten ist, setzen wir auf unterschiedlichen Content. In der Strategie werden außerdem die zu nutzenden Medien festgelegt: Soll es Blogbeiträge, Infografiken, Videos, Umfragen, Whitepaper, Ratgeber etc. geben? 

In Absprache mit Ihnen erstellen wir SEO-optimierte Inhalte, die entweder informativ, emotional oder unterhaltsam sind und dem Kunden einen Mehrwert bieten. Dabei steht immer im Mittelpunkt, was Sie als Auftraggeber erreichen möchten: Soll es um positive Assoziationen im Bezug auf eine Marke (Brand Marketing), ein Produkt (Product Marketing)  oder ein Unternehmen (Image Marketing) gehen? 

Und zu guter Letzt: Wir beobachten den Traffic auf Ihrer Website und die Interaktionen auf Ihren sozialen Kanälen, um zu zeigen, was wir gemeinsam mit unserer Content-Marketing-Strategie erreicht haben. 

 

 

Content-Marketing-Agentur München

 

Das Wichtigste zum Thema Content-Marketing 

Inhaltsverzeichnis

  1. Begriffsdefinition: Was ist Content-Marketing?
  2. Content-Marketing als Instrument des Inbound-Marketing
  3. Welche Inhaltstypen gibt es und welche Medien werden für deren Verbreitung genutzt?
  4. Wie funktioniert Content-Marketing?
  5. Was definiert den Mehrwert für den potenziellen Kunden?
  6. Storytelling im Content-Marketing
  7. Begriffsdefinition: Content-Marketing-Strategie
  8. Wer ist die Zielgruppe im Content-Marketing?
  9. Content-Marketing und PR: Wo ist der Unterschied?
  10. Wie wird die Zielsetzung des Content-Marketing definiert?
  11. Content-Strategie, Content-Marketing-Strategie und Content-Marketing-Kampagne: Was ist der Unterschied?
  12. SEO, Suchmaschinen-Rankings, Content-Marketing: Wo ist der Zusammenhang?
  13. Evaluierung & Kennzahlen im Content Marketing
  14. Die Relevanz von Content-Marketing: Mehr als ein Hype
  15. Literaturempfehlungen zum Thema


1. Begriffsdefinition: Was ist Content Marketing?

Im Content-Marketing dreht sich alles um Inhalte. Deshalb kann man auch von Inhaltsmarketing sprechen. Das Content Marketing Institute gibt folgende Definition vor:

“Content marketing is a strategic marketing approach focused on creating and distributing valuable, relevant, and consistent content to attract and retain a clearly defined audience — and, ultimately, to drive profitable customer action.” [1]

 

In der Wikipedia-Enzyklopädie wird der Begriff ähnlich definiert:

“Content-Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.” [2]

 

Wenn man beide Definitionen zusammen nimmt, kristallisieren sich für uns als Content-Marketing-Agentur vier wichtige Punkte heraus:

 

  1. Content-Marketing basiert immer auf einer Strategie
  2. Der Inhalt muss dem Kunden einen Mehrwert bieten
  3. Die Zielgruppe muss klar definiert sein
  4. Ziel ist es, eine profitable Interaktion mit dem Kunden zu generieren 

 

Was ist Content-Marketing?

Quellen:
[1] https://contentmarketinginstitute.com/what-is-content-marketing/ 
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Content-Marketing


2. Content-Marketing als Instrument des Inbound-Marketing

Im Inbound-Marketing geht es darum, von potenziellen Kunden gefunden zu werden. Das geschieht zum Beispiel durch spannende Blog-Inhalte auf der Unternehmens-Website. Corporate Blogs zählen zum Content-Marketing. Was man sich als Unternehmen also immer fragen sollte, ist: “Welche Inhalte passen zu mir - meinen Produkten, meinem Unternehmen, meinem Image - und zu meiner Zielgruppe?”

Je ehrlicher man diese Frage beantwortet, desto authentischer und relevanter werden die Inhalte, die man produziert. Eine weitere wichtige Abgrenzung im Inbound Marketing ist die Tatsache, dass die Inhalte keine direkten Werbebotschaften beinhalten - im Gegensatz zum Outbound-Marketing, welches den Ansatz der klassischen Werbung verfolgt. 

Content-Marketing setzt, genau wie das Inbound-Marketing, auf die sogenannte Pull-Strategie. Der potenzielle Kunde stößt auf der Suche nach für ihn interessanten Themen auf Inhalte des Unternehmens und wird somit sozusagen in die Kommunikation mit der Firma hineingezogen. 

Vereinfacht gesagt: Der Kunde kommt - motiviert durch eine inhaltlich für ihn relevante Suche - selbst zum Unternehmen. Dadurch werden Streuverluste, die bei klassischer Werbung entstehen, vermieden.


3. Welche Inhaltstypen gibt es und welche Medien werden für deren Verbreitung genutzt?

Im Allgemeinen lassen sich vier verschiedene Arten von Inhalten im Content-Marketing unterscheiden:

  1. Informative Inhalte (z.B. Tweets, Infografiken, Pressemitteilungen)
  2. Unterhaltsame Inhalte (z.B. Facebook-Posts, Videos, Spiele)
  3. Wissenschaftliche Inhalte (z.B. Whitepaper, Webinare, Blogartikel)
  4. Emotionale Inhalte (z.B. Reportagen, Podcasts, Interviews)

 

Länge und Lebensdauer der Inhalte ist bei allen vier Inhaltstypen anders. Während es bei informativen und unterhaltsamen Texten um kürzere Beiträge mit einer entsprechend begrenzten Aktualität geht, handelt es sich bei wissenschaftlichen und emotionalen Texten um längere Beiträge, die tiefgründig recherchiert sind und deshalb für einen längeren Zeitraum inhaltlich relevant bleiben. 

 

Die Lebensdauer der Inhalte im Content-Marketing

 

Content-Marketing kann über ganz viele verschiedene Kommunikationskanäle laufen und bedient sich diverser Medien. Je nachdem, welche Art von Inhalt vermittelt werden soll, kommen unterschiedliche Formate in Frage.

Für eine kurze News bieten sich Tweets oder Facebook-Postings an, aber auch Infografiken und Pressemitteilungen. Unterhaltsamen Content packt man am besten in eine Bildergalerie oder in ein Video. Um tiefgründig recherchierte Inhalte zu verbreiten, eignen sich Webinare, Studien, Whitepaper und Blogartikel. Wer auf eine emotionale, bewegende Story setzt, ist mit Interviews, Podcasts oder Reportagen gut beraten.

 

4. Wie funktioniert Content-Marketing?

Wer sich den ganzen Content-Marketing-Prozess vor Augen führt, dem kann schon einmal schwindelig werden. Denn es gibt viel zu beachten! Wenn wir als Content-Marketing-Agentur den Prozess in einzelne Schritte unterteilen, wird er leichter fassbar und dadurch verständlicher.

 

Jeder Content-Marketing-Prozess beinhaltet fünf Schritte:

  1. Analyse: Was ist unsere Ausgangslage? Was ist unser Ziel? Wer ist unsere Zielgruppe (Buyer’s Persona)? Was sind unseren Themen? 
  2. Konzeption: Ideenentwicklung, Content-Priorisierung, Redaktionelle Planung und Briefings
  3. Produktion: Inhalte erstellen, überprüfen und freigeben
  4. Distribution: Inhalte werden über die verschiedenen Kommunikationskanäle gestreut (Content-Seeding) und für Suchmaschinen optimiert ( SEO )
  5. Evaluation: Monitoring, Controlling, Lead-Management 

 

5. Was definiert den Mehrwert für den potenziellen Kunden?

Der inhaltliche Mehrwert einer Story ist eng mit der Zielgruppe verbunden. Denn jede Zielgruppe findet andere Inhalte wichtig, interessant, unterhaltsam oder spannend. Um einen qualitativ hochwertigen und möglichst einzigartigen Inhalt zu kreieren, hilft es, sich von einem dieser vier Grundsätze leiten zu lassen:

 

  1. Inspiration: Rufen Sie Emotionen ab
  2. Wissen: Vermitteln Sie nützliche Informationen
  3. Unterhaltung: Bieten Sie amüsante Inhalte
  4. Einzigartigkeit: Ihr Content muss anders/besser sein, als der der Konkurrenz 

 

Wer informativen, einzigartigen, unterhaltsamen und inspirierenden Content erstellt, der ist auf dem besten Weg, potenzielle Kunden an sich zu binden. Im Gegensatz zu klassischen Werbebannern oder Facebook Ads, geht es beim Content-Marketing nicht allein um Kundengewinnung, sondern auch um Kundenbindung oder die Stärkung der eigenen Marke und des Images. User, die z.B. auf einen interessanten Blogartikel eines Unternehmens wie der BMW Group aus München stoßen, schätzen den für sie relevanten Inhalt und ziehen daraus einen persönlichen Nutzen. Und genau dieses positive Erlebnis wird von nun an mit dem jeweiligen Produkt oder der jeweiligen Firma assoziiert.     


6. Storytelling im Content-Marketing

Storytelling ist inzwischen ein nicht mehr wegzudenkender Baustein in der Kommunikationsstrategie von Unternehmen geworden. Dass die jeweilige Story, die man rund um ein Produkt oder eine Marke erfindet, überzeugen muss, versteht sich von selbst. Wichtig zu wissen ist, dass gutes Storytelling Emotionen weckt und die Geschichte das Potenzial haben sollte, sich viral zu verbreiten.

 

Was macht also eine gute Story aus? Was darf nicht vergessen werden?

  1. Einführung von Hauptfigur (Held oder Antiheld) und Setting 
  2. Ein Konflikt deutet sich an
  3. Stringenter Spannungsaufbau
  4. Höhepunkt: Der Konflikt spitzt sich zu
  5. Emotionale Auflösung   

 

Ziel des Storytelling ist es, den potenziellen Kunden zu fesseln. Er soll, ähnlich wie bei einem Theaterstück, in die Geschichte hineingezogen werden. Je stärker der Kunde  involviert ist, desto besser. Denn die Interaktion mit dem Kunden fördert eine viel engere Bindung, als es klassische Werbung vermag - haben wir als Content-Marketing-Agentur schnell gelernt. 

Wer aktiv an einem Geschehen teilnimmt, ist mehr als ein passiver Konsument und dadurch viel schneller auch emotional involviert. Und genau diese Emotionen nutzt das Storytelling im Content-Marketing, um langfristige Kundenbindungen zu etablieren. 


7. Begriffsdefinition: Content-Marketing-Strategie

Was genau versteht man unter einer Content-Marketing-Strategie? Der Name lässt es schon erahnen, es geht um einen strategischen Plan. Dieser Plan definiert hauptsächlich langfristige Ziele. Warum ist das wichtig? Wer am Anfang nicht weiß, wo er hin will, tut sich am Ende schwer damit zu sagen, ob das Content-Marketing erfolgreich war oder nicht. 

Die Content-Marketing-Strategie ist das übergeordnete Konzept, welches dem Content-Marketing-Prozess (siehe Punkt 4) sowie den einzelnen Content-Marketing-Kampagnen zugrunde liegt. Von der Analyse bis zur Evaluation werden in der Strategie alle Schritte konzipiert, bevor es an die tatsächliche Umsetzung geht.

 

Diese drei Eckpfeiler sollten in Ihrer Content-Marketing-Strategie nicht fehlen:

  1. Definition der Buyer-Personas (Zielgruppe)
  2. Messbare Ziele mit festgelegten Key Performance Indicators (KPIs wie Seitenaufrufe, Website-User, Absprungrate etc.)
  3. Festlegung des Content-Managements (Ressourcen, Workflow, Mitarbeiter) 

 

Im Content-Marketing unterscheidet man außerdem zwei strategische Ansätze:

  1. Fokus auf die Core Story
  2. Fokus auf die Customer Journey

 

Immer ausgehend von der Core Story orientiert sich der Strategie-Ansatz unter Punkt 1 stark an den eigenen Zielen sowie dem Mehrwert für den potenziellen Kunden. Die Strategie unter Punkt 2 passt die systematische Konzeption an die einzelnen Stufen der Customer Journey an. Wichtig zu wissen ist, dass bei Fokus Nr.1 ebenfalls die Customer Journey berücksichtigt wird und bei Fokus Nr. 2 auch die Core Story nicht vergessen werden darf. 

 

Core Story Fokus:

Core Story Fokus Diagramm

 

Customer Journey Fokus:

Customer Journey Fokus Diagrammm

 

8. Wer ist die Zielgruppe im Content-Marketing?

Die Zielgruppe mit ihren jeweiligen Buyer-Personas lässt sich meist von den zuvor definierten Marketing-Zielen ableiten. Dabei vergessen viele Unternehmen, dass es beim Content-Marketing nicht ausschließlich um die Akquise potenzieller neuer Kunden geht. Neben dieser offensichtlichen Zielgruppe lassen sich noch weitere Gruppen ergänzen wie, zum Beispiel:

  • Multiplikatoren
  • Influencer
  • Angestellte

 

Die Miteinbeziehung von Multiplikatoren kann für den Erfolg einer Content-Marketing-Kampagne von großer Bedeutung sein. Egal ob Mikro-Influencer, Mitarbeiter oder Partnerfirma - die Reichweite einer Kampagne wird dadurch (meist ohne zusätzliche Kosten) vergrößert. Daraus folgt logischerweise: Je mehr Konsumenten angesprochen werden, desto größer ist die erzielte Aufmerksamkeit und desto mehr potenzielle Kunden können gewonnen werden.

 

Die Zielgruppe der Kunden kann man außerdem noch einmal unterteilen, und zwar in:

  • Stammkunden
  • Kaufbereite Neukunden
  • Potenzielle, noch nicht kaufbereite Neukunden

 

Hier sollte man sich als Unternehmen die Frage stellen: Geht es mehr um Kundenbindung oder um Kundenakquise? Was ist das vorrangige Ziel?

Je nachdem, wie die Antwort ausfällt, sollten Buyer-Personas, inhaltliche Formate und Kommunikationskanäle dementsprechend angepasst werden. Hier ein Fallbeispiel: Einen Stammkunden der Messe München kann man beispielsweise über den firmeneigenen Newsletter ansprechen - einen potenziellen Neukunden nicht, da er sehr wahrscheinlich noch nicht für den Newsletter angemeldet ist.


9. Content-Marketing und PR: Wo ist der Unterschied?

Die Grenze zwischen Public Relations (PR) und Content-Marketing ist nicht einfach zu ziehen. Beide Disziplinen versuchen ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen im besten Licht zu präsentieren - ohne den Einsatz profaner Werbeslogans. Beide arbeiten mit und für die Öffentlichkeit. Beide versuchen Vertrauen aufzubauen.

Während die PR-Arbeit den Umweg über die Presse geht, veröffentlicht Content-Marketing Inhalte viel direkter - und ist somit näher am Kunden/User. Ein zweiter Unterschied ist der Ansatz, der verfolgt wird: In der PR liegt der Fokus immer auf dem Image des Unternehmens oder auf dem zu vermarktenden Produkt. Im Content-Marketing hingegen wird in erster Linie an die Zielgruppe gedacht, und der zu produzierende Inhalt wird folglich auch an die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe angepasst.

In der PR geht es gezielt um Öffentlichkeitsarbeit - je mehr Journalisten über ein Thema berichten, desto besser. Im Content-Marketing heißt es eher: Klasse statt Masse. Der potenzielle Kunde soll mit Informationen versorgt werden, die ihm wirklich nutzen (siehe Punkt 5. Mehrwert). Natürlich gibt es vereinzelt Praxisbeispiele, die die vorangegangenen Thesen widerlegen: Es existieren PR-Agenturen, die sich auf Content-Marketing-Methoden spezialisiert haben. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass die Begriffe PR und Content-Marketing synonym verwandt werden dürfen. 

 

10. Wie wird die Zielsetzung im Content-Marketing definiert? 

Die elementare Frage ist: Was will das Unternehmen durch Content-Marketing erreichen? Und in welchem Zeitraum? Hierbei ist es wichtig, einen Fokus zu setzen. Nichtsdestotrotz ist es in der Praxis so, dass das Erreichen eines bestimmten Ziels immer auch Einfluss auf andere Ziele hat: Mehr Reichweite bedeutet zum Beispiel auch eine höhere Anzahl an potenziellen Kunden, die wiederum die Verkaufszahlen ankurbeln können.

Konkrete Ziele im Content-Marketing sind zum Beispiel:

  • Bekanntheit (Image, Marke)
  • Traffic
  • Reichweite
  • Leads (Kundenkontakte)
  • Kundenbindung
  • Umsatz
  • Backlinks
  • Bessere Sichtbarkeit
  • Social Buzz 
  • Conversion

 

Hilfreich ist es bei der eigenen Zieldefinition auch die S.M.A.R.T.- Bedingungen im Kopf zu haben, die allumfassend für alle Marketing-Ziele gelten. Demnach muss jedes Ziel spezifisch, messbar, akzeptabel, realistisch und terminierbar sein.

Um die Ziele zeitlich besser einordnen zu können, muss man kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele unterscheiden. Ein kurzfristiges Ziel ist zum Beispiel der Gewinn neuer Newsletter-Abonnenten. Als mittelfristiges Ziel kann beispielsweise ein besseres Google-Ranking gesehen werden. Ein langfristiges Ziel kann der Aufbau von Markenbekanntheit sein.  

 

Kurzfristige und langfristige Marketingziele


11. Content-Strategie, Content-Marketing-Strategie und Content-Marketing-Kampagne: Was ist der Unterschied?

Bei der Definition dieser drei Begriffe besteht in der Marketing-Welt keine Einigkeit. Was wir und andere Content-Marketing-Agenturen für uns entschieden haben, ist die Tatsache, dass die Content-Strategie hierarchisch gesehen über der Content-Marketing-Strategie liegt und diese wiederum mehrere Content-Marketing-Kampagnen beinhalten kann.

Der Versuch einer Abgrenzung: 

Die Content-Strategie definiert redaktionelle Prozesse sowie Strukturen in einem Unternehmen, die etabliert werden müssen, um überhaupt Content produzieren zu können. Außerdem wird im Rahmen der Content-Strategie analysiert, welche Inhalte bereits vorhanden sind und welche aus strategischer Sicht noch produziert werden sollten. Es werden also die ersten drei Punkte im Content-Marketing-Prozess abgedeckt: Analyse, Konzeption und Produktion (siehe Punkt 4.) 

Die Content-Marketing-Strategie deckt neben der Content-Konzeption auch noch die anderen zwei Punkte im Content-Marketing-Prozess ab, und zwar: die Distribution der Inhalte sowie deren Evaluierung. Ohne die erfolgreiche Verteilung von Inhalten sowie die Erfolgsmessung macht auch die beste Content-Strategie keinen Sinn. Die beiden Strategie-Prozesse bedingen sich also gegenseitig. Beide sind auf die Erreichung langfristiger Ziele ausgelegt.

Im Gegensatz zur Content-Marketing-Strategie verfolgen Content-Marketing-Kampagnen eher kurzfristige Ziele. Sie sind zeitlich kürzer angelegt und sie verfolgen konkretere sowie besser fassbare Ziele als die übergeordnete, teils abstrakte Strategie. Der Erfolg einer Kampagne lässt sich einfacher messen. 


12. SEO, Suchmaschinen-Rankings, Content-Marketing: Wo ist der Zusammenhang?

Die Zeiten, in denen SEO (Search Engine Optimization) - die Optimierung von Texten für eine besser Auffindbarkeit in Suchmaschinen - wichtiger war als die Inhalte der jeweiligen Website sind vorbei. Gute Suchmaschinen-Rankings und gute Texte bedingen sich gegenseitig. Denn Suchmaschinen wie Google legen immer mehr Wert darauf, dass der Inhalt einer Website nutzerfreundlich ist. Das bedeutet, dass die Texte einen Mehrwert für den User bieten - ohne, dass der ganze Text mit Keywords überladen ist.

Ein wichtiger und inzwischen eigentlich schon altbekannter Leitsatz charakterisiert die Beziehung zwischen SEO und Content-Marketing besonders gut, er lautet:

 

“Schreiben Sie nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen!”

 

Natürlich bedeutet das nicht, dass Suchmaschinen-Ranking unwichtig ist. Ein guter Text, der vom User nicht gefunden wird, verfehlt sein Ziel und vergeudet unnötig Ressourcen. Gute SEO-Arbeit ist damit unerlässlich. Aber man sollte sich im Klaren darüber sein, dass Content-Marketing nicht ausschließlich für SEO-Ziele wie den Linkaufbau genutzt werden sollte. An erster Stelle steht immer ein sinnhafter, zielgruppengerechter und idealerweise einzigartiger Inhalt. Danach erst kommt die Optimierung durch Keywords und Backlinks.

Unser Tipp: Finden Sie die richtige Balance! Gehen Sie strukturiert vor und legen Sie den Fokus auf relevante Inhalte. Was für Ihre spezifische Zielgruppe relevant ist, finden Sie mit der Keyword-Recherche heraus. Stehen Thema und Hauptkeyword fest, wird getextet. Im Anschluss wird noch einmal mit der SEO-Brille optimiert - sowohl technisch, als auch inhaltlich. Fertig ist ein suchmaschinenoptimierter sowie Content-Marketing-tauglicher Text.

 

13. Evaluierung & Kennzahlen im Content-Marketing

Den Erfolg einer Content-Marketing-Kampagne misst man in KPIs. Zu beachten ist dabei, dass man nicht einen KPI isoliert betrachtet. Ein aussagekräftiges Bild ergibt sich erst, wenn mehrere Kennzahlen zu Rate gezogen werden.

 

“Als Key Performance Indicators (KPI) gelten Schlüsselkennzahlen, die die unternehmerische Leistung widerspiegeln und als Zielvorgabe dienen. Zusammengefasst werden dabei betriebliche Kenngrößen, die Erfolge beziehungsweise Misserfolge abbilden. In Unternehmen lassen sich so Prozesse bewerten, kontrollieren und gegebenenfalls in einem weiteren Schritt regulieren und optimieren.” [3]

 

Kennzahlen (KPIs) lassen sich besser messen, wenn man die vorab definierten Content-Marketing-Ziele (siehe Punkt 10.) in folgende Bereiche aufteilt:

Verkauf → KPI: z.B. Aufträge
Kontaktaufbau → KPI: z.B. Leads
Kundenbindung → KPI: z.B. Quote der Wiederbestellungen
Reichweite → KPI: z.B. Social Shares

 

Welche KPIs für ein Unternehmen relevant sind, hängt von dem genutzten Kommunikationskanal, dem Medium sowie den festgelegten Content-Marketing-Zielen ab (siehe Punkt 10.).

Wichtige KPIs für eine Website sind zum Beispiel:

  • Seitenaufrufe
  • Verweildauer 
  • Unique Users
  • Absprungrate
  • Conversions 
  • Lead-Generierung
  • Social Shares
  • Interaktion

 

Quelle:
[3]: https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/key-performance-indicator-kpi


  14. Die Relevanz von Content-Marketing: Mehr als ein Hype

Content-Marketing ist definitiv kein kurzlebiger Trend. Das erkennt man spätestens dann, wenn man einen Blick in die Vergangenheit wirft: Klassische Werbung wurde in den letzten Jahrzehnten inflationär ausgespielt: von Zeitschriften bis hin zu Fernsehsendungen. Was dazu geführt hat, dass die Konsumenten gelernt haben, Werbung zu ignorieren. Pop-up-Banner im Internet werden längst als lästig empfunden, weggeklickt und verfehlen so ihre ursprünglich angedachte Wirkung. 

Es war also aufgrund der festgefahrenen Marketing-Inhalte höchste Zeit für einen Paradigmenwechsel: Von Push-Marketing hin zum Pull-Marketing, von Werbung hin zu begeisternden Inhalten, vom Produkt hin zur Zielgruppe. Geboren war das Content-Marketing.

 

From Push-Marketing to Pull-Marketing


“Content Marketing is all the marketing that’s left”, sagt Bestseller-Autor Seth Godin. Diese provokante Aussage impliziert schon, wie wichtig Content-Marketing in den letzten 15 Jahren geworden ist. Natürlich gibt es im Marketing-Mix immer noch andere Werkzeuge und Strategien. Als Unternehmen sollte man sich dabei immer vor Augen halten, dass Konsumenten kritischer geworden sind. Es wird viel mehr hinterfragt. Der Kunde von heute möchte selbst entscheiden und nicht “bevormundet” werden (Consumer Empowerment).

Im Jahr 2014 kam der Begriff Content Shock auf. Plötzlich machte jeder Content-Marketing, was dazu führte, dass es bis heute ein Überangebot an Inhalten zu populären Themen gibt. Um bei Google trotzdem weit vorne zu ranken, empfiehlt es sich, thematische Nischen zu besetzen. Statt Content-Marketing könnte man z.B. Content-Marketing-Agentur München o.ä. als Keyword verwenden und sich somit ein höheres Ranking zu sichern. Neben der Differenzierung von Keywords bleibt der wichtigste Erfolgsfaktor aber immer der einzigartige Inhalt, der schlichtweg alle Fragen und Probleme des Users beantwortet. Stichwort: Mehrwert.


15. Literaturempfehlungen zum Thema

Wer sich noch weitergehend mit dem spannenden Feld des Online-Marketings beschäftigen möchte, dem empfehlen wir die Lektüre folgender zehn Bücher:

  • John Berger. Contagious - Why Things Catch on.
  • Klaus Eck, Doris Eichmeier. Die Content-Revolution im Unternehmen.
  • Mark Schaefer. The Content Code.
  • Miriam Löffler. Think Content! 
  • Robert Rose, Carla Johnson. The 7th era of marketing.
  • Robert Rose, Joe Pulizzi. Managing Content Marketing – The Real-World Guide for Creating Passionate Subscribers to Your Brand. 
  • Robert Weller, Michael Firnkes. Blog Boosting.  
  • Steven Broschart, Rainer Monschein. Der Content-Faktor. 
  • Susan Gunelius. Content Marketing for Dummies. 

 

Kontakt

Sie möchten mehr zum Thema Content-Marketing erfahren und mit unseren Experten aus der Agentur in München sprechen? Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an!

 

 

Kontakt

hallo@blueshoe.de

+49 89 954594230

Rückruf anfordern

* Pflichtfeld

Kontakt