3D-Scanner & Tiefensensorik

Von Digital Signage bis zum 3D-Avatar

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Was wir Ihnen bieten

  • Professionelles Projektmanagement
    • Von der Idee bis zur technischen Umsetzung
    • Expertise und Erfahrung mit 3D-Projekten
  • Technisches Know-how
    • Strukturiertes Licht vs. Time of Flight
    • ROS, Point Cloud Library, Linux, Python und C++
  • Moderne Kommunikation
    • Dreidimensionale Erlebniswelten
    • Interaktive Kundenansprache

 

Warum ist Tiefensensorik so spannend? 

Tiefensensorik ist besonders spannend, weil sich hier ganz neue Vermarktungsmöglichkeiten erschließen: Vom digitalen Shopping-Window bis hin zum 3D-Avatar für die Bekleidungsindustrie - das Einkaufserlebnis der Zukunft baut auf Digitalität, Dreidimensionalität, Interaktivität und Gestensteuerung. 

Ein weiteres wichtiges Keyword ist: Digital Signage, die sogenannte “digitale Beschilderung”. Anstelle von bedruckten Plakaten, Schildern oder Wegweisern werden Inhalte inzwischen vermehrt digital vermittelt. Das hat den Vorteil, dass Werbung oder Informationen in Echtzeit angepasst, adaptiert oder verändert werden können. Das bedeutet gleichzeitig, dass sehr nutzerspezifisch agiert werden kann. 

Als Kommunikationsmedium an öffentlichen Plätzen, in Einkaufscentern oder beispielsweise an Bahnhöfen sind Bildschirme nicht mehr wegzudenken. Mithilfe von Tiefensensoren kann man das Thema Digital Signage noch einmal weiterdenken. Interaktivität durch Gestensteuerung oder Touch Screens ermöglicht eine ganz neue Einbindung des Konsumenten in die Kommunikation. 

Die Technik, die beispielsweise hinter einer 3D-Vermessung steht, zählt auch zur Tiefensensorik. Aber unter Tiefensensorik fällt eben nicht nur alles, was man mit einem 3D-Scanner machen kann, sondern auch Anwendungen bzw. Prozesssteuerungen, die On- und Offline gekonnt miteinander kombinieren.  

 

Was ist ein 3D-Scan?

Vereinfacht gesagt ist ein 3D-Scan nichts anderes, als die dreidimensionale Erfassung eines Objekts. Sozusagen ein digitaler Abdruck der Realität. Man unterscheidet zwischen zwei Arten des dreidimensionalen Scannens. Bei beiden erhält man bis auf einen Millimeter genaue räumliche Koordinaten. 

  1. Punkt- und streifenbasiert (Strukturiertes Licht): Dabei projiziert der Scanner Punkte oder Streifen auf das Objekt. Die Sensoren identifizieren das reflektierte Licht, d. h. die Projektion, und die Recheneinheit misst die Abstände zwischen den Schnittpunkten der Streifen. 
     
  2. Lichtlaufzeitmessungsbasiert (Time of Flight): Dabei sendet ein Laserscanner einen Laserstrahl aus, der vom zu scannenden Objekt reflektiert wird. Durch die Laufzeit des Lasersignals kann das Objekt im Raum verortet werden. 

Der 3D-Scan wird dazu verwendet, Daten zu sammeln und diese dann zu einer sogenannten Punktwolke zu verdichten. Mittels der 3D-Technologie werden Form und/oder Textur erfasst. Der Scan kann in unterschiedlichen Formaten ausgegeben werden und zum 3D-Druck, zur besseren Visualisierung oder zur präzisen Analyse genutzt werden.  

 

Mit welchen Sensoren und Technologien arbeiten wir?

Je nach Anwendungsfall, entscheiden wir uns bei der 3D-Vermessung für die “Strukturiertes Licht”- oder “Time of Flight”-Methode. Hierbei kommt es neben dem Kostenfaktor beispielsweise darauf an, ob eine Glasscheibe vor dem Bildschirm liegt, oder die Aktion in einem geschlossen Raum oder im Freien stattfinden soll. 

Um einen Überblick über die Sensor-Hersteller zu bekommen, mit denen wir bei Blueshoe aktuell arbeiten, kommen hier unsere Top 3:

  1. Orbbec 
  2. Microsoft
  3. Structure.io

 

Der große Vorteil, wenn Sie mit uns arbeiten? 

Wir verknüpfen verschiedene Technologien, wie z. B.  ROS (Robotic Operating System), Point Cloud Library, Linux, Python und C++, und bauen daraus neue (Software-) Anwendungen, wie z. B. progressive Web Apps (PWA). Unsere Entwickler sind sehr kreativ und finden für jede Anforderung eine Lösung. Außerdem hat Blueshoe bereits ein Netzwerk an kompetenten Partnern im Bereich Tiefensensorik aufgebaut und kann somit auch größere Projekte problemlos umsetzen.

 

Welche Teilbereiche fallen unter das Thema Tiefensensorik?

Der Begriff Tiefensensorik umfasst viele verschiedene Bereiche - von der interaktiven Gestensteuerung über computergestütztes Sehen, bis hin zum klassischen 3D-Scan. Für Kommunikation, die nicht nur modern, sondern zukunftsweisend ist, setzen wir auf die folgenden drei Eckpfeiler:

 

1. Interaktivität

  • Gestensteuerung
  • Integration von Online & Offline
  • Digital Signage (digitale Beschilderung) 
  • Sprachsteuerung

2. Digitalität

  • Künstliche Intelligenz (KI)
  • Computer Vision (Maschinelles Sehen)
  • Gesichtserkennung

3. Dreidimensionalität

  • 3D-Vermessung
  • 3D-Scanner
  • Körperscanner

 

So gehen wir vor

Wenn wir einen Auftrag bekommen, bei dem wir mit Tiefensensoren arbeiten, entwickeln wir zuallererst einen Prototypen. Währenddessen widmen wir uns direkt dem Thema “Machbarkeit”. Das bedeutet, wir stellen uns Fragen, wie z. B.: “Wie genau muss der Tiefensensor messen?”, “Was darf das Projekt kosten?” und “Wo (Innen vs. Außen) soll die Anwendung benutzt werden?” 

Dabei fließen wirtschaftliche genauso wie physikalische Rahmenparameter in unsere Untersuchungen mit ein. Warum wir das tun? Weil wir unseren Kunden so ein realistisches Angebot unterbreiten können, in dem weder Zeit noch Kosten aus dem Ruder laufen.   
 

Praxisbeispiel

 

Ofa Smart Scan

Für unseren Kunden Ofa Bamberg, einem der führenden Hersteller für medizinische Kompressionsstrümpfe, Bandagen und Orthesen in Deutschland, haben wir einen 3D-Körperscanner entwickelt. Damit können Mitarbeiter in Sanitätshäusern nun auf die berührungslose Messtechnik zurückgreifen, wenn sie medizinische Kompressionsstrümpfe anmessen. Damit diese medizinischen Hilfsmittel ihre volle Wirkung entfalten, müssen sie perfekt sitzen. Deshalb wird jeder Patient vorab individuell vermessen.

Neben dem Vermessen mit einem Maßband bietet Ofa Bamberg seit diesem Jahr eine noch schnellere und präzisere Alternative: Das Messen mittels eines 3D-Körperscanners. Um hier neben exakten Messergebnissen auch nutzerfreundliche, digitale Funktionen zu bieten, hat das Unternehmen mit Sitz in Bamberg uns gebeten, eine neue, zeitgemäße Lösung zu entwickeln. Der Ofa Smart Scan misst innerhalb von nur drei Sekunden und erfasst alle Daten vom Fuß bis hin zur Taille. 

 

 

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